Der Richter fragt die Zeugin: "Sind Sie mit dem Angeklagten verwandt oder verschwgert?"
"Ja", antwortet sie, "ich habe einen Sohn von ihm. Und von seinem Sohn habe ich eine Tochter."
"Aber...!", entrstet sich der Richter und im Gerichtssaal geht ein Raunen durch die Menge.
Die Zeugin meint lchelnd: "Er ist nmlich mein Schwiegervater."
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Eine Stadt in Schottland wird von einer geradezu unheimlichen Selbstmordserie heimgesucht. Die Kriminalpolizei arbeitet fieberhaft bis sie schlielich mehr durch Zufall auf des Rtsels Lsung stt: Ein neuerffnetes Bestattungsunternehmen hatte zur Einfhrung ein spottbilliges Sonderangebot gemacht.
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Zwei Richter unternehmen eine Radtour. Obwohl sie in einem Gasthaus zu viel Alkohol getrunken haben, radeln sie anschlieend weiter. Prompt werden sie von einem Polizisten dabei ertappt und die beiden Richter werden wegen Trunkenheit im Straenverkehr angeklagt. Wie es der Zufall will, mssen sie sich gegenseitig aburteilen. Bei der Strafverhandlung nimmt also der eine Richter auf der Anklagebank Platz und sein Kollege verurteilt ihn zu einer Geldstrafe von eintausend Euro. Danach wechseln sie die Pltze und der bereits Verurteilte brummt seinem Kollegen zweitausend Euro Strafe auf. Da beschwert sich der eine Richter: "Was soll das? Ich habe Sie nur zu eintausend Euro verurteilt und Sie geben mir eine doppelt so hohe Strafe!" Daraufhin meint der andere Richter: "Diese Dinge nehmen ja berhand, da muss man mal scharf durchgreifen. Das ist heute schon der zweite Fall!"
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Zwei Wanderer sehen einen gewaltigen Bren auf sich zukommen. Blitzschnell reit sich der eine seine Wanderstiefel von den Fen, holt seine Laufschuhe aus dem Rucksack und zieht sie an. "Warum machst du das?", fragt ihn sein Begleiter. "Du kannst mit diesen Schuhen ja doch nicht schneller laufen als der Br." "Hauptsache, ich bin schneller als du!", ruft der erste und rennt davon.
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Im Wartezimmer eines schottischen Arztes hngt seine Tariftabelle: "Erster Arztbesuch - achtzig Schilling, zweiter Arztbesuch - sechzig Schilling".
Robertson ist zum ersten Mal bei diesem Arzt, tut aber so, als wre er schon fter hier gewesen. Er grinst den Arzt freundlich an und sagt: "Hallo, Herr Doktor, da bin ich wieder." Darauf sagt der Arzt: "Dann nehmen Sie die Medizin, die ich Ihnen beim vorigen Mal verschrieben habe, wie bisher weiter."
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Frage an Radio Eriwan: "Genosse Redakteur, ist es mglich, auch aus der Schweiz einen sozialistischen Einheitsstaat zu machen?"
Antwort: "Im Prinzip ja. Aber es wre schade."
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Wenn die fnfjhrige Tochter des bekannten Chefarztes Dr. Obermeier nach ihrem Namen gefragt wurde, stellte sie sich stets als "Doktor Obermeiers Tochter" vor. Ihre Mutter fand das nicht richtig, weil das zu protzig klang. "Von nun an sagst du einfach deinen Namen: Anna Obermeier!", ordnete sie an.
Einige Tage danach fand im Krankenhaus eine Feier statt, zu der auch die Familien der Spitalsangestellten eingeladen waren. Ein Kollege des Chefarztes beugte sich zu der Kleinen herab und fragte: "Bist du nicht Dr. Obermeiers Tochter?" "Das habe ich bisher auch immer gedacht", antwortete Anna, "aber meine Mama sagt Nein."
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Ein katholischer Bischof besucht nach und nach jeden Pfarrer seines Wirkungsbereichs.
Im Pfarrhof von Hintertupfing trifft er neben dem Pfarrer eine hbsche Kchin und eine Schar spielender Kinder an. Der Bischof fragt den Pfarrer: "Was sind das fr Kinder?"
Um nicht zu lgen, antwortet der Pfarrer: "Das sind die Nichten und Neffen meines Bruders."
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Frage an Radio Eriwan: "Kann eine Revolution in der Bundesrepublik Deutschland Erfolg haben?"
Antwort: "Im Prinzip ja - wenn sie vorher angemeldet wurde."
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Die schottische Regierung warnt ihre Brger vor den Gefahren der Zuckerkrankheit und empfiehlt eine Urin-Untersuchung. Mister Robertson geht zum Arzt, in der Hand die mit Urin gefllte Flasche. Geduldig wartet er auf das Ergebnis der Labor-Untersuchung. Der Arzt besttigt, dass alles in Ordnung ist und kassiert den Rechnungsbetrag. So nebenbei bemerkt er noch, dass eine kleinere Urin-Probe auch gengt htte. Als Robertson nach Hause kommt, wartet seine Familie schon auf ihn. "Es ist alles in Ordnung", sagt Robertson, "weder ich, noch du, meine liebe Frau, noch Oma oder Opa, noch unsere Kinder haben die geringsten Anzeichen von Blutzucker!"
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An der franzsischen Mittelmeerkste schwimmt ein Mann weit drauen im Meer.
Pltzlich hrt man ihn verzweifelt rufen: "Help, help!".
Zwei Angler werden auf den Mann aufmerksam.
"Was will er mit Help sagen?", fragt der eine.
"Das ist Englisch und bedeutet Hilfe", belehrt ihn der andere.
"Der htte lieber Schwimmen statt Englisch lernen sollen", meint der erste nur.
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Zwei schottische Freunde, Robertson und Wilson, verbringen ihren Urlaub in den Alpen, weil man dort gut klettern kann und Kletterpartien doch eigentlich ein sehr billiges Vergngen sind. Schon bei ihrer ersten Klettertour haben die beiden Pech: Wilson verliert den Halt und kann sich nur noch mit den Hnden an einem Felsvorsprung festklammern. Unter ihm ghnt der Abgrund. "Ich besorge im Dorf schnell ein Seil. Halte dich so lange fest!", ruft Robertson und rennt los, als ob es um sein eigenes Leben ginge. Als er wieder zurckkommt, erlahmen Wilsons Krfte bereits. "Mach schnell, mach schnell!", drngt er. "Freu dich nicht zu frh", warnt Robertson, "jetzt hilft uns nmlich nur noch beten. Stell dir vor, die wollten mir kein Seil borgen! Ich htte es kaufen mssen..."
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An der Kste von Cornwall stehen hunderte Englnder Schlange. Ein Neuankmmling wendet sich an den letzten in der Reihe und fragt: "Verzeihung, warten Sie auch auf den Sonnenuntergang?"
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Frage an Radio Eriwan: "Genosse Redakteur, ist es wahr, dass auch die Amerikaner Zwerge haben?"
Antwort: "Im Prinzip ja, aber die russischen sind grer."
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Der Schotte Robertson war schon siebenundvierzig Jahre glcklich mit seiner Frau verheiratet. Da wurde sie pltzlich schwer krank. Es war schon spt am Abend, als sich Robertson auf den Weg zur Apotheke machte, um ihr eine Medizin zu holen. Mit Trnen in den Augen blickte er nochmals zurck auf seine Frau und sagte: "Falls du sterben solltest, bevor ich zurckkomme, dann vergiss bitte nicht, das Licht auszumachen!"
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