Die Stadt Rom#wurde der Sage nach#von den Brdern Romulus und Remus#im Jahre siebenhundertdreiundfnfzig vor Christus#gegrndet.
Durch viele Kriege#dehnte sich das Rmische Reich#bald#ber das gesamte Gebiet des heutigen Italiens#und rund um das Mittelmeer#aus.
Zur Zeit seiner grten Ausdehnung#unter Kaiser Trajan#im Jahre einhundertsiebzehn#erstreckte sich das Rmerreich#von den britischen Inseln#ber Mitteleuropa und das gesamte Mittelmeergebiet#bis ans Schwarze Meer und nach gypten.
Die eroberten Lndereien#bekamen die reichen und mchtigen rmischen Familien, die Patrizier.
Neben dieser adeligen Oberschicht#gab es auch eine Mittelschicht:#das gewhnliche Volk,#genannt Plebejer.
Bei den Eroberungszgen der Rmer gefangene Menschen#wurden als Sklaven gehalten.
Sie waren unfrei#und mussten ihren Besitzern dienen#oder als Gladiatoren#in der Arena Schwertkmpfe austragen#oder mit wilden Tieren#um ihr Leben kmpfen.
Der Handel, die Knste und die Kultur#entwickelten sich hervorragend#und trugen zum Aufstieg des Rmerreiches bei.
Die Villen der reichen Rmer#wurden mit gebrannten Ziegelsteinen gebaut, hatten Fenster aus Glas, Badezimmer#und Fubodenheizung.
Latein, die Sprache der Rmer, wurde zur Amtssprache#im gesamten Reich.
Die Baukunst der Rmer,#ihre Rechtsprechung#und vieles andere#wirken noch bis heute nach.
Wie schon die alten Griechen, verehrten auch die alten Rmer viele Gtter:#Jupiter (den Gttervater), Venus (die Gttin der Liebe), Mars (den Kriegsgott)#und viele andere.
Nach der Zeit der Republik#kam die Zeit der rmischen Imperatoren und Kaiser.
Die Bezeichnung Kaiser#geht auf Julius Csar zurck, der im ersten Jahrhundert vor Christus#zum Alleinherrscher ber Rom aufstieg.
Zur Zeit der rmischen Kaiser#entstand auch das Christentum.
Unter Kaiser Nero#wurden die ersten Christen noch verfolgt und ermordet.
Der sptere Kaiser Konstantin#wandte sich dem Christentum zu.
Im Jahre dreihundertachtzig#wurde das Christentum zur rmischen Staatsreligion.
Im Norden des Rmischen Reiches#befand sich das Gebiet der Germanen.
Germanische Stmme#fielen immer wieder#in das Rmerreich ein.
Dadurch#und durch Machtkmpfe innerhalb Roms#kam es langsam#zum Zerfall des Imperium Romanums.
Der Einbruch des zentralasiatischen Reitervolks der Hunnen#beschleunigte den Untergang Westroms.
Im fnften Jahrhundert schlielich#plnderten Goten und Vandalen#die einst mchtigste und reichste Stadt der Welt.

