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Letzter Streich
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Max und Moritz, wehe euch!
Jetzt kommt euer letzter Streich!
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Wozu mssen auch die beiden
Lcher in die Scke schneiden?
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Seht, da trgt der Bauer Mecke
einen seiner Malterscke.
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Aber kaum, dass er von hinnen,
fngt das Korn schon an zu rinnen.
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Und verwundert steht und spricht er:
"Zapperment, dat Ding werd lichter!"
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Hei, da sieht er voller Freude
Max und Moritz im Getreide.
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Rabs, in seinen groen Sack
schaufelt er das Lumpenpack.
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Max und Moritz wird es schwle,
denn nun geht es nach der Mhle.
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"Meister Mller, he, heran!
Mahl er das, so schnell er kann!"
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"Her damit!", und in den Trichter
schttelt er die Bsewichter.
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Rickeracke, rickeracke,
geht die Mhle mit Geknacke.
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Hier kann man sie noch erblicken
fein geschroten und in Stcken.
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Doch sogleich verzehret sie
Meister Mllers Federvieh.
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Als man dies im Dorf erfuhr,
War von Trauer keine Spur.
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Witwe Bolte, mild und weich,
sprach: "Sieh' da, ich dacht' es gleich!"
"Ja, ja, ja!", rief Meister Bck,
"Bosheit ist kein Lebenszweck!"
Drauf so sprach Herr Lehrer Lmpel:
"Dies ist wieder ein Exempel!"
"Freilich!", meint der Zuckerbcker,
"Warum ist der Mensch so lecker!"
Selbst der gute Onkel Fritze
sprach: "Das kommt von dumme Witze!"
Doch der brave Bauersmann
dachte: "Wat geiht meck dat an!"
Kurz, im ganzen Ort herum
ding ein freudiges Gebrumm:
"Gott sei Dank, Nun ist's vorbei
mit der beltterei!"